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>>> bei volker rapsch gelesen:
„Das Schreiben einer Familiengeschichte im besonderen ist von all dem weniger betroffen. In der schlichten Darstellung des Gewordenseins findet es alle Antworten auf ausgesprochene und unausgesprochene, auf bekannte und unbekannte Fragen.“
...ich möchte dem zustimmen. seit jahren reflektiere ich unsere familiengeschichte. ich formuliere beispielsweise eine situation, weil ich den hintergrund dieser immer noch nicht erkenne. ich lege das geschriebene weg, hole es nach einer zeit hervor, um es „wiederzulesen.“ es gibt augenblicke, da kommen die antworten wie von selbst, ich sehe zusammenhänge, die ich vorher nicht sah. es ist plötzlich ein faden da, der sich über den text, und über dem text spannt. die frage, die entsteht, beantwortet mir der kontext des geschriebenen schon im ansatz. ich habe das oft genug erlebt. bin froh darüber. mit den jahren ändern sich auch die ebenen, man kann einfach das formulieren, was geschah. es ist dann nicht mehr und nicht weniger.
„Das Schreiben einer Familiengeschichte im besonderen ist von all dem weniger betroffen. In der schlichten Darstellung des Gewordenseins findet es alle Antworten auf ausgesprochene und unausgesprochene, auf bekannte und unbekannte Fragen.“
...ich möchte dem zustimmen. seit jahren reflektiere ich unsere familiengeschichte. ich formuliere beispielsweise eine situation, weil ich den hintergrund dieser immer noch nicht erkenne. ich lege das geschriebene weg, hole es nach einer zeit hervor, um es „wiederzulesen.“ es gibt augenblicke, da kommen die antworten wie von selbst, ich sehe zusammenhänge, die ich vorher nicht sah. es ist plötzlich ein faden da, der sich über den text, und über dem text spannt. die frage, die entsteht, beantwortet mir der kontext des geschriebenen schon im ansatz. ich habe das oft genug erlebt. bin froh darüber. mit den jahren ändern sich auch die ebenen, man kann einfach das formulieren, was geschah. es ist dann nicht mehr und nicht weniger.
SubiQue - 14. Jun, 10:18 - Rubrik: tagebuch
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