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    <title>S:ub:iQue</title>
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    <dc:publisher>anudem</dc:publisher>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
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    <title>S:ub:iQue</title>
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    <title>eine zeit der bewährung....</title>
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    <description>.... wird heute jedem gestattet, nur sich selbst nicht. aus der möglichkeit einer sich selbst gewährten bewährung, weil man weiß, dass man mal etwas falsch gemacht hat, macht man selbst immer eine bewe(h)rtung. das betrifft auch dinge, die man in der kindheit getan hat, diese wurden immer von erwachsenen bewertet man kann sein ganzes leben damit verbringen, sich dagegen zu wehren. das aber zu tun, bedeutet unter umständen einen lebenslangen konflikt zwischen erwachsenen-ich und kind-ich, weil das eigene erwachsenen-ich das muster der im kindheits-ich verankerten erwachsenen übernommen hat. das kind-ich in seiner vollen berechtigung einfach nur mal zulassen, es laut werden lassen, und es sich anhören, es die dinge noch einmal genauso tun lassen, und es sich ansehen nicht bewerten nicht schämen. erkennen, dass das eigene erwachsenen-ich, das verhalten des inneren kindes genauso bewertet, wie es die erwachsenen damals taten, und dem kind-ich jetzt eine andere chance geben, ihm die wirkliche kommunikation mit dem erwachsenen-ich gestatten. alles, was hochkommt, einfach s e i n lassen, wie es ist. ein jegliches kind hat die berechtigung, das zu fühlen, was es fühlte. das zu tun, was es tat.</description>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anudem.twoday.net/topics/tagebuch&quot;&gt;tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anudem</dc:rights>
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    <title>der mensch verliert....</title>
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    <description>.... immer wieder den respekt vor dem geschriebenen oder gesprochenen wort. es macht mich traurig, wenn ich lese oder höre, was manche mit ihrer fähigkeit, worte schreiben, oder sich mündlich ausdrücken zu können, anstellen. es fehlt die selbstachtung dieser eigenen möglichkeiten, und manch einer weiß garnicht, wie gut es ihm geht, weil er überhaupt schreiben und auch sprechen kann. es gibt menschen, die würden gern schreiben können, haben aber keine hände. es gibt menschen, die würden gern sprechen können, sind aber stumm. die menschen, die nicht schreiben können, weil ihnen die hände fehlen, achten das vermögen, sich mündlich ausdrücken zu können, eben weil die andere abilität, sich mitzuteilen, nicht da ist. die menschen, die gern sprechen würden, aber nicht können, achten die schriftliche fähigkeit des ausdrucks. diesen ist jeweils die befähigung zur fähigkeit bewusst. was man von menschen, die beides wie selbst:verständlich beherrschen, nicht immer behaupten kann. ich kann mich für die  begrifflichkeit transparentpudding entscheiden, kann aber auch einfach den begriff götterspeise verwenden, aber mir sollte bewusst sein, dass diese speise früher tatsächlich den göttern vorbehalten war. der kampf um das errungene wort, den formenden text und letztendlich um den darüber stehenden titel ist immer auch ein kampf gegen den engel. allein diese leistung schon ist zu achten ganz besonders dann, wenn man irgendwo zu gast ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das musste noch mal &lt;a href=&quot;http://albannikolaiherbst.twoday.net/stories/5120504/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt; dazu &lt;/a&gt; gesagt werden</description>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anudem.twoday.net/topics/tagebuch&quot;&gt;tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4992555/">
    <title>&lt;a href=&quot;http://www.volker-rapsch.de/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&amp;cntnt01articleid=81&amp;cntnt01returnid=60&quot;...</title>
    <link>http://anudem.twoday.net/stories/4992555/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.volker-rapsch.de/index.php?mact=News,cntnt01,detail,0&amp;cntnt01articleid=81&amp;cntnt01returnid=60&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt; bei volker rapsch gelesen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schreiben einer Familiengeschichte im besonderen ist von all dem weniger betroffen. In der schlichten Darstellung des Gewordenseins findet es alle Antworten auf ausgesprochene und unausgesprochene, auf bekannte und unbekannte Fragen.&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
...ich möchte dem zustimmen. seit jahren reflektiere ich unsere familiengeschichte. ich formuliere beispielsweise eine situation, weil ich den hintergrund dieser immer noch nicht erkenne. ich lege das geschriebene weg, hole es nach einer zeit hervor, um es wiederzulesen. es gibt augenblicke, da kommen die antworten wie von selbst, ich sehe zusammenhänge, die ich vorher nicht sah. es ist plötzlich ein faden da, der sich über den text, und über dem text spannt. die frage, die entsteht, beantwortet mir der kontext des geschriebenen schon im ansatz. ich habe das oft genug erlebt. bin froh darüber. mit den jahren ändern sich auch die ebenen, man kann einfach das formulieren, was geschah. es ist dann nicht mehr und nicht weniger.</description>
    <dc:creator>SubiQue</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4991790/">
    <title>spie(ge)l V</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;IMG_0190-1&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anudem/images/IMG_0190-1.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4985681/">
    <title>spie(ge)l III</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;Im-Spiegel-IV&quot; width=&quot;400&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anudem/images/Im-Spiegel-IV.jpg&quot; /&gt;</description>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anudem.twoday.net/topics/spie%28ge%29l+&quot;&gt;spie(ge)l &lt;/a&gt;</dc:subject>
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  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4982593/">
    <title>spie(ge)l II</title>
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    <description>&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;IMG_0091-1&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anudem/images/IMG_0091-1.jpg&quot; /&gt;  &lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;300&quot; alt=&quot;992-1&quot; width=&quot;400&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/anudem/images/992-1.jpg&quot; /&gt;&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4890030/">
    <title>Re: R: R: R: R: R: Tulpen&lt;br /&gt;
Re: R: R: R: R: Tulpen&lt;br /&gt;
Re: R: R:...</title>
    <link>http://anudem.twoday.net/stories/4890030/</link>
    <description>Re: R: R: R: R: R: Tulpen&lt;br /&gt;
Re: R: R: R: R: Tulpen&lt;br /&gt;
Re: R: R: R: Tulpen&lt;br /&gt;
Re: R: R: Tulpen&lt;br /&gt;
Re: R: Tulpen&lt;br /&gt;
Re: Tulpen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;i&gt;... ich hätte gern einen großen strauß, aber rote...&lt;/i&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
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  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4803280/">
    <title>aus:zeit</title>
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    <description>aus:zeit</description>
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  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4730198/">
    <title>ich geh dann morgen mal &lt;a href=&quot;http://www.kestner.org/de/ausstellungen/araki_meets_hokusai/infos_araki_meets_hokusai.html&quot;&gt;===&gt;...</title>
    <link>http://anudem.twoday.net/stories/4730198/</link>
    <description>ich geh dann morgen mal &lt;a href=&quot;http://www.kestner.org/de/ausstellungen/araki_meets_hokusai/infos_araki_meets_hokusai.html&quot;&gt;===&gt; in eine ausstellung&lt;/a&gt;.</description>
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    <dc:date>2008-02-23T20:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4722596/">
    <title>den bogen in der hand legt er ihn auf die saiten. dunkel erklingt der ton, vibrierend...</title>
    <link>http://anudem.twoday.net/stories/4722596/</link>
    <description>den bogen in der hand legt er ihn auf die saiten. dunkel erklingt der ton, vibrierend füllt sich der klangkörper langsam, sein gewicht wird von der aus dem becken heraus entstehenden öffnung gehalten. die eine hand führt, die andere berührt der ton, der erklingt, hat 123,02 hz die frequenz von lilith, dem erdfernsten punkt, der die mondin in ihrer ellipsenförmigen umlaufbahn hält. kein anderer schwingt so wie dieser, und trägt gleichzeitig die ambivalenz eines emotionalen brennglases in sich. meine eigene verdrängte, dunkle seite (mondin) verdichtet sich, ist aber, wenn ich lilith als apogäum verstehe, am weitesten von mir (erde) entfernt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;font size=&quot;1,5&quot;&gt;... hab&apos;s noch mal korrigiert&lt;/font&gt;</description>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anudem.twoday.net/topics/tagebuch&quot;&gt;tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anudem</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-20T21:15:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4715246/">
    <title>alles um mich herum und in mir in auflösung begriffen, würde ich am liebsten wieder...</title>
    <link>http://anudem.twoday.net/stories/4715246/</link>
    <description>alles um mich herum und in mir in auflösung begriffen, würde ich am liebsten wieder in meiner schneekugel verschwinden. ein gegossener glasvorhang, dessen wehender klang im wind die schönheit der fallenden schneekristalle erfasst. in ihrer kristallsymmetrie sind alle schneekristalle in ihrer grundstruktur sechseckig, und doch fällt nirgends auf der welt eine schneeflocke gleicher form zwei mal, und eigentlich ist schnee ja nicht weiß, sondern durchsichtig, die masse eines schneekristalls wirft mit ihren millionen von prismen das licht zurück, und lässt deshalb den schnee weiß erscheinen. gemahlenes glas sieht genauso aus wie gefallener schnee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schneekristalle wachsen im fallen und sie leuchten dabei  immer heller, kurz bevor sie sich der auflösung ergeben, ist ihr licht am stärksten.</description>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anudem</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-18T09:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4711542/">
    <title>es ist ein sehr eigenes gefühl, die letzten sieben jahre in kartons zu packen. jeder...</title>
    <link>http://anudem.twoday.net/stories/4711542/</link>
    <description>es ist ein sehr eigenes gefühl, die letzten sieben jahre in kartons zu packen. jeder gegenstand dieser wohnung trägt diese sieben jahre. die kissen die ich entweder verhauen oder in die ich geheult habe, das sofa... welches mich nur selten wirklich trug, dafür um so mehr der sessel in der leseecke. das weiße alte sideboard, teller raus, gläser rein, schublauden auf und wieder zu. die regale, die wahrscheinlich inzwischen den inhalt der beherbergten bücher auswendig können, die schreibtischlampe, die ein so heimeliges licht verbreitet, der schreibtisch, der nicht nur den keramikgesprungenen blumentopf, der die federn, die füllfederhalter und die stifte aufnimmt, trägt, die elf kleinen fensterbänke ringsrum, eine von ihnen hat sich seit jahren mit buddha angefreundet, eine andere tut sich immer schwer, den guten wiskey herzugeben, der eßtisch, der im schweiße des angesichts abgeschliffen und neu lasiert, an dem lecker gegessen wurde, sich aber auch sehr gut für anderes eignete. die holzbalken, der sechs meter hohe giebel, die galerie hinten an der wand, auf der das bett steht, deren stahlbalken ab und an auch mich halten mussten. die dachfenster, durch die die mondin in vollem eiskalten zustand ihr licht warf, welches durch eine oft türkisblaue corona noch klarer wurde. wenn ich die buchstaben der gedachten worte der formulierten gedanken an die wände geschrieben hätte, wäre kein millimeter mehr weiß... der gefühlte schmerz des eigenen erkennens füllte die zwischenräume....&lt;i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;&lt;i&gt;&lt;/i&gt;.... das licht des eigenen dunkel.&lt;/small&gt;&lt;/i&gt;&lt;small&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anudem.twoday.net/topics/tagebuch&quot;&gt;tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anudem</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-16T16:35:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4574609/">
    <title>facettenschliff...</title>
    <link>http://anudem.twoday.net/stories/4574609/</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div align=&quot;justify&quot;&gt;gespräch bis 05.00 uhr heute früh... &quot;du greifst immer in die vollen, entweder aktivierst du das licht oder das dunkel. du hast eine frequenz, die den menschen aufmacht. du siehst hin, und weißt in kürzester zeit, aber du subjektivierst nicht. du bist unglaublich ruhig und natürlich, auf eine art und weise, die den menschen zu sich selbst führt, oder anders ausgedrückt, der mensch merkt in deiner gegenwart, dass er so &quot;sein&quot; darf, wie er ist. du willst nicht die rolle die der mensch spielt, du willst den menschen, der die rolle spielt, dass ist der mensch nicht gewohnt, es irritiert ihn. allein die frequenz deiner anwesenheit sprengt jegliche form und sie öffnet jede kellertür.  ich kenne keinen menschen in meiner umgebung, der so wirkt wie du. du hast ein tiefes wissen in dir, du weißt um dieses wissen, aber du definierst es nicht nach außen. solche facetten weiß nur der eigene schmerz zu schleifen&quot;.&lt;/div&gt;</description>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anudem.twoday.net/topics/tagebuch&quot;&gt;tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 anudem</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-01T09:47:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4570860/">
    <title>...</title>
    <link>http://anudem.twoday.net/stories/4570860/</link>
    <description>&lt;p&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;(er(fin(d))ung)&lt;/p&gt;</description>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anudem.twoday.net/topics/tagebuch&quot;&gt;tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anudem</dc:rights>
    <dc:date>2007-12-30T17:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://anudem.twoday.net/stories/4565653/">
    <title>Senkrecht zum Papier</title>
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    <description>&lt;font face=&quot;comic sans ms&quot;&gt;Senkrecht zum Papier hältst du&lt;br /&gt;
eine Rauchschwade der Frühe, ein stiller Baum über dem &lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;Grab&lt;/div&gt;
Nun erwacht im Schlafzimmer der Himmel&lt;br /&gt;
Mädchen widerstehen dem ungebärdigen Lichthalm&lt;br /&gt;
Ein Walnußbaum des Tages zerstört den Beweis des Hirns&lt;br /&gt;
Die Jahreszeiten, der Weingeist stundet Migräne&lt;br /&gt;
Auf dem prächtigen Tisch des Meeres die Gabel fest im&lt;br /&gt;
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;Griff führt die Welt ihr Augen zum Mund&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;

Es ist ein unvollendetes Gedicht, senkrecht&lt;br /&gt;
zum Papier, von einem Epitaph entworfen&lt;br /&gt;
vom Fluß auf der Schwelle überschwemmt&lt;br /&gt;
Das Blut ist zur starrfüßigen Leiter genagelt&lt;br /&gt;
und ins Gedränge gestellt zum Erwerb eines Lasters&lt;br /&gt;
Wieder bewahrt ein Morgen die Kühle einer Uhr&lt;br /&gt;
Senkrecht auf der Straße mit dem Wort zerschellend:&lt;br /&gt;
Das ist kein letztes Mal, du mußt aufs Papier fallen&lt;/font&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;small&gt;Yang Lian, &quot;Der Ruhepunkt des Meeres&quot; aus dem chinesischen von Wolfgang Kubin übertragen. Edition Solitude, S. 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/1996/1207/kultur/0038/index.html&quot;&gt;... &rarr; es gibt keine barmherzigen gedichte... (...)&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;</description>
    <dc:creator>anudem</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://anudem.twoday.net/topics/tagebuch&quot;&gt;tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 anudem</dc:rights>
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